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Vesteralen, das Erlebnis Walsafari. Die Suche nach Moby Dick - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Vesteralen, das Erlebnis Walsafari. Die Suche nach Moby Dick

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Der Pottwal, größter Zahnwal der Erde

Auf den Vesterålen bieten sich dem Besucher gleich zwei Möglichkeiten, große Wale nahe der Küste zu beobachten. Die Touren starten von den Küstenorten Stø auf der Insel Longøya und Andenes auf Andøya.
Beide Unternehmen befördern die Touristen in das selbe Zielgebiet, der Kante des Kontinentalsockels mit einer tiefen Schlucht, Bleik Canyon genannt.
Dort entsteht ab dem Frühsommer eine starke Plankton-Population, welche wiederum die gewaltigen Meeressäuger anlockt. Am häufigsten ist der Pottwal zu sehen, die Männchen werden bis zu 20 Meter lang und 70 Tonnen schwer. Außerdem kommen der bekannte und markant gezeichnete Schwertwal (auch Orca oder "Killerwal"), der Buckelwal, der Zwergwal, der Grindwal und der Finnwal vor, sind aber weit seltener zu sichten als "Moby Dick".

Von Sto aus startet ein Fischerboot zur Walsafari

Stø oder Andenes?

Das ist keine Frage der Qualität, sondern eine Frage der Reiseplanung und der Gewichtung persönlicher Interessen. Beide Standorte bieten eine hohe fachliche Kompetenz und sind unbedingt für eine Walsafari zu empfehlen. Von Sortland, dem Hauport der Vesterålen, liegt Stø nur rund 50 Kilometer entfernt, nach Andenes sind es um die 100 Kilometer. Von Andenes hingegen ist der Weg zu den Walen bedeutend kürzer, was Menschen mit empfindlichem Magen (Seekrankheit), eventuell entgegenkommen könnte.
Wir wählten bei unserem Besuch Stø, um auch die Vogelinsel Anda Fyr zu sehen.

Abfahrt von Sto
Blick zurück auf Sto

Beide Unternehmen setzen auf die "Walgarantie", soll heißen, kein Wal - dann Geld zurück oder eine erneute Fahrt gratis. So kann eine Tour auch weit länger dauern als in den Prospekten angegeben, denn man will und muss den Gästen spektakuläre Erlebnisse bieten. Grundsätzlich sollte man beide Angebote als Tagestouren einplanen, "zwischendurch zum Wal", ist illusorisch.
Beide Strecken bieten eine großartige Panorama-Anfahrt entlang der Fjorde und Küsten des Nordmeeres. In Andenes gibt es ein neues Walzentrum, aber auch in Stø werden die Gäste ausgiebig vor der Tour über die Tiere und alles Wissenswerte zur Sache informiert. An Bord gibt es einen Imbiss und Getränke.
Wer von Stø aus startet, umrundet mit dem zweckentfremdeten Fischerboot die Vogelinsel Anda Fyr mit seinem charakteristischen Leuchturm. Dort fallen dem Besucher neben auf den Felsen liegenden Robben besonders die auffällig gezeichneten Papageientaucher ins Auge, deren Start- und Landemanöver auf der See zu allgemeinen Erheiterung führt. Auf den Felsen wachen Seeadler über die Insel, sie brüten hier nicht sondern sind auf der Jagd nach den Jungvögeln der Kolonien.

Forschungsstation auf Anda Fyr
Von Stø aus erreicht das Schiff nach kurzer Fahrt die Vogelinsel Anda Fyr
Der Herrscher über Anda Fyr: Der Seeadler

Die Seeadler beobachten die Jungvögel und behalten auch die Touristenboote im Auge, sie sind die unangefochtenen Herrscher von Anda Fyr

Hier auf Anda Fyr brüten die Vogelpaare geschützt und zahllose Papageientaucher, Alks und Krähenschaben zeigen sich zu Lande, Wasser und in der Luft. Forscher beobachten vor Ort die Tierarten.


Das aktuelle Wetter und die Vorhersage für Andenes/ Vesteralen


(Wettervorhersage von yr.no, bereitgestellt vom Norwegischen Meteorologischen Institut und dem Norwegischen Rundfunk)
http://www.yr.no/

Viel los vor der Vogelinsel Anda Fyr. Besonders die Papageientaucher begeistern.
Wenn östlich die Nordspitze der Insel Andoya auftaucht, ist es nicht mehr weit zu den riesigen Meeressäugern.
Pottwal, Vesteralen
Bewegende Momente vor den Vesteralen, an der norwegischen Küste. Ein großer Pottwal taucht.
Die Fluke ist wie der Fingerabdruck eines Wales.
Nach einer Erholungsphase von etwa dreißig Minuten setzt der Wal zur erneuten Jagd an. Er taucht senkrecht ab und streckt zu diesem Zweck seine Schwanzflosse, die Fluke, aus dem Wasser empor. Diese Bilder des größten Zahnwals der Welt sind der großartige Höhepunkt einer Walsafari. Für die Wissenschaft und den Naturschutz besitzt die Fluke ebenfalls eine hohe Bedeutung. Sie ist der Fingerabdruck eines jeden Tieres, immer unterschiedlich geartet. An Größe und Form lässt sich das Individium zweifelsfrei identifizieren. Der Pottwal verschwindet in der Tiefe des Nordmeers. Hier jagt er in rund 1000 Meter unter dem Meeresspiegel, kann jedoch bis zu 3000 Meter tief und bis zu 80 Minuten tauchen.

Nach seinem Tauchgang in eine Tiefe von über 1000 Meter ruht das Pottwal-Männchen an der Wasseroberfläche. Beim Ausatmen entsteht der auf den Fotos sichtbare Blas, ein feiner Nebel, der beim Ausatmen der Luft aus der Lunge unter großem Druck entsteht.

Höhepunkt der Tour: Der blasende Pottwal
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